
Nachdem ich nach über sechzig Jahren Mitgliedschaft schon einige Jahreshauptversammlungen erlebt habe, war ich über die letzte Versammlung doch sehr positiv überrascht wie sich unsere SpVgg vorgestellt hat. Die Versammlung des Gesamtvereins mit acht Abteilungen hat nur knapp zwei Stunden gedauert.
So wie sich der Verein heute darstellt hat, neben vielen anderen zum Teil auch recht jungen engagierten Leuten, hauptsächlich mit Charly zu tun, der den Verein in den letzten acht Jahren als verantwortlicher Vorstand auf das jetzige Level gebracht hat.
Die Übergabe der Vereinsliegenschaften mit den erfolgten Sanierungen in Zusammenarbeit mit Bürgermeister Andi Scharf an die Gemeinde Graben hat sicherlich das Überleben des Vereins gesichert.
Das so ein Verein mit jetzt 1200 Mitgliedern wie ein mittleres Unternehmen geführt werden muss, hat Charly sofort als bitter notwendig angesehen. Die Folge waren die Einführung von betriebswirtschaftlichen und finanziellen Strukturen, die die SpVgg heute so erfolgreich dastehen lassen. Auch die digitale Verwaltung des Vereins spielt dabei eine große Rolle.
Dazu gehört unter anderem die neue Organisationsstruktur, die er dem Verein gegeben hat. Jede Abteilung arbeitet eigenverantwortlich mit eigenem Finanzetat.
Als äußeres Zeichen für einen fortschrittlichen Verein kann man auf dem Sportplatz unter anderem den GPS-gesteuerten Rasenmähroboter wie auch die automatische Beregnungsanlage mit eigenem Tiefbrunnen bewundern, ebenso wie die digitale Spielstandsanzeige.
Überhaupt weht ein guter Geist in diesem Verein. Beeindruckend ist auch wie viele junge engagierte Leute im Verein aktiv sind. Dazu gehört vor allem Charlys Nachfolger Benjamin Adler, der mit 33 Jahren schon 30 Jahre Vereinsmitgliedschaft hinter sich hat. In seiner beeindruckenden Vorstellungrede konnten die Anwesenden das Gefühl erlangen, dass auch er mit dem SpVgg-Gen gesegnet ist. Wir wünschen ihm alles Gute für seine Arbeit.
Wir „Alte Kameraden“ sagen danke zu Charly und hoffen, dass er trotz seiner neuen Geschäftsführertätigkeit noch Zeit hat mit uns ab und zu ein Bier zu trinken.